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Meross BewässerungscSmart Sprinkler Timer MST200 im Test: Smarte Bewässerung für zwei Gartenbereiche

Der Meross MST200 steuert zwei Bewässerungszonen per App, Zeitplan und auf Wunsch auch über Apple Home, Alexa oder Google Assistant.

Meross Bewässerungscomputer kaufen? Pro und Contra
  • Zwei getrennt steuerbare Wasseranschlüsse
  • Stabile Anschlüsse aus Messing
  • Einfache Steuerung per Meross App
  • Zeitpläne für beide Zonen möglich
  • Wetterpause bei Regen, Frost oder Wind
  • Unterstützt Apple Home, Alexa und Google Assistant
  • Bewässerungspläne laufen auch ohne Internet weiter
  • Gute Lösung für Rasen, Beete und Tropfbewässerung
  • Keine Batterien enthalten
  • Wetterfunktionen brauchen eine Internetverbindung
  • HomeKit hängt von Hub-Version und Firmware ab
  • Im Winter sollte der Timer abgebaut werden

Wer ist meross?

Meross ist ein Hersteller von Smart-Home-Produkten. Das Sortiment reicht von smarten Steckdosen über Lichtschalter bis hin zu Garagentoröffnern, Sensoren und Bewässerungssystemen. Die Geräte sind meist günstiger als viele Produkte großer Smart-Home-Marken. Trotzdem unterstützen viele Meross-Produkte mehrere Plattformen. Dazu gehören Apple Home, Amazon Alexa und Google Assistant.

Der Meross Smart Sprinkler Timer MST200 ist ein smarter Bewässerungscomputer für den Garten. Er wird direkt am Außenwasserhahn montiert und kann zwei Bewässerungsbereiche getrennt steuern. Das ist praktisch, wenn zum Beispiel der Rasen und ein Beet unterschiedlich lange bewässert werden sollen.

Im Unterschied zu einfachen Bewässerungsuhren lässt sich der MST200 per App bedienen. Man kann feste Zeitpläne anlegen, die Bewässerung manuell starten oder sie bei schlechtem Wetter aussetzen lassen. Das macht den Timer besonders interessant für alle, die ihren Garten nicht jeden Tag selbst gießen möchten.


Der Meross MST200 ist für zwei Bewässerungszonen gedacht. Er besitzt einen Eingang für den Wasserhahn und zwei Ausgänge für Schläuche oder Bewässerungssysteme. Beide Ausgänge lassen sich getrennt einstellen.

Das ist im Alltag sehr nützlich. Ein Rasen braucht oft eine andere Bewässerung als ein Hochbeet. Auch Tropfschläuche laufen meist länger als ein Rasensprenger. Mit zwei Zonen muss man nicht ständig Schläuche umstecken oder Kompromisse machen.

Der Timer selbst verbindet sich nicht direkt mit dem WLAN. Er arbeitet über 433-MHz-Funk mit einem Meross Hub. Der Hub stellt dann die Verbindung zum 2,4-GHz-WLAN her. Dadurch kann der Timer mit Batterien betrieben werden. Der Hub bleibt im Haus an der Steckdose.

Ein Hub kann laut Hersteller mehrere Timer verwalten. Das ist sinnvoll, wenn später weitere Wasserstellen eingebunden werden sollen.

Meross hat uns freundlicherweise ein Exemplar des Smart Sprinkler Timer MST200 [Werbung] für diesen Test zur Verfügung gestellt.


Technische Daten des Meross Smart Sprinkler Timer MST200

Meross Smart Sprinkler Timer MST200

Meross Bewässerungscomputer kaufen bei Amazon
Preis 149,99 € (UVP)
App Meross App für iOS und Android
Bewässerungszonen 2 getrennt steuerbare Ausgänge
Gerätetyp Smarter Bewässerungscomputer
Smart-Home-Anbindung Apple Home, Alexa, Google Assistant
Betriebstemperatur 1–60 °C
Wasserdruck 5–100 PSI / 0,04–0,7 MPa
Gewinde EU/UK/AU G3/4-14
Wasseranschlüsse Ausgang 2 × MHT
Wasseranschluss Eingang FHT
WLAN-Standard 2,4 GHz WLAN IEEE 802.11 b/g/n
Schutzklasse Timer IP66
Schutzklasse Hub IPX0
Besonderheiten Wetterpause, Zeitpläne, Wasserverbrauch, Auto-Abschaltung
Maße Hub 75 × 75 × 26 mm
Stromversorgung Timer 4 × 1,5 V AA-Batterien
Batterien enthalten Nein
Funkverbindung Timer 433 MHz


Unboxing und Meross Smart Sprinkler Timer MST200 Lieferumfang

Je nach Version fällt der Lieferumfang etwas anders aus. Beim Set ist der Hub dabei. Bei der Einzelversion wird ein vorhandener Meross Hub benötigt.

Der Timer macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Besonders die Anschlüsse aus Messing fallen positiv auf. Viele günstige Bewässerungscomputer nutzen hier nur Kunststoff. Messing wirkt langlebiger und ist gerade im Außenbereich ein Vorteil.

Trotzdem sollte man beim Anschrauben vorsichtig sein. Zu festes Anziehen kann Dichtungen beschädigen. Das beigelegte PTFE-Band hilft dabei, den Anschluss sauber abzudichten.


Der Meross Smart Sprinkler Timer Lieferumfang umfasst:



Technischer Überblick

Der Meross MST200 ist im Grunde ein smarter Wasserverteiler mit zwei Ventilen. Er wird am Wasserhahn befestigt und verteilt das Wasser auf zwei Ausgänge. Jeder Ausgang kann einzeln gesteuert werden.

Die Einrichtung läuft über die Meross App. Dort wird zuerst der Hub mit dem WLAN verbunden. Danach wird der Bewässerungstimer hinzugefügt. Anschließend lassen sich beide Zonen benennen und eigene Zeitpläne erstellen.

Die Steuerung per App ist der größte Unterschied zu einer einfachen Bewässerungsuhr. Direkt am Gerät kann man dann die beiden unterschiedlichen Wasserkreisläufe aktivieren und deaktivieren. Startzeit, Laufzeit und Wiederholung werden bequem am Smartphone eingestellt.

Der Timer unterstützt auch eine Wetterpause. Bei Regen, Frost oder starkem Wind kann eine geplante Bewässerung ausgesetzt werden. Das spart Wasser und schützt Pflanzen vor zu viel Feuchtigkeit. Hierzu muss man seine Geodaten in der App hinterlegen.

Wichtig ist aber: Diese Wetterfunktion hängt von Online-Wetterdaten ab. Sie ersetzt keinen echten Bodensensor. Wenn es nur in einem Nachbarort regnet, kann die App das falsch einschätzen. Trotzdem ist die Funktion im Alltag hilfreich.


Wie schlägt sich der Meross MST200 im Garten?

Im Alltag muss ein Bewässerungscomputer vor allem zuverlässig sein. Er soll morgens starten, nach der eingestellten Zeit wieder stoppen und dabei nicht ständig Aufmerksamkeit brauchen. Genau für diesen Zweck ist der Meross MST200 gemacht.

Die Montage ist einfach. Der Timer wird direkt an den Außenwasserhahn geschraubt. Danach werden die Schläuche an die beiden Ausgänge angeschlossen. Für den Betrieb braucht der Timer vier AA-Batterien. Diese liegen nicht bei.

Nach dem Einlegen der Batterien wird der Timer mit dem Meross Hub gekoppelt. Der Hub sollte im Haus untergebracht werden und mit dem WLAN verbunden sein. Die Verbindung zwischen Hub und Timer läuft per Funk. Dadurch muss der Timer selbst nicht ins WLAN eingebunden werden. Das kann im Garten ein Vorteil sein, weil das WLAN-Signal draußen oft schwächer ist.

In der App lassen sich beide Ausgänge getrennt steuern. Für Zone 1 kann zum Beispiel ein Rasensprenger hinterlegt werden. Zone 2 kann ein Beet, ein Tropfschlauch oder auch ein Kinderspielzeug sein. Beide Bereiche bekommen eigene Startzeiten und eigene Laufzeiten.

Das ist im Alltag deutlich angenehmer als ein einfacher Timer mit nur einem Ausgang. Man muss nicht überlegen, welcher Bereich gerade mehr Wasser braucht. Stattdessen bekommt jeder Bereich seinen eigenen Plan.

Praktisch ist auch die manuelle Steuerung. Wenn ein Beet zwischendurch trocken aussieht, kann man die Bewässerung direkt in der App starten. Danach stoppt der Timer automatisch wieder. So läuft das Wasser nicht versehentlich stundenlang weiter.

Die Auto-Abschaltung ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Gerade bei Gartenbewässerung kann ein offenes Ventil schnell teuer werden. Wenn ein Schlauch platzt oder man das manuelle Gießen vergisst, hilft eine automatische Begrenzung der Laufzeit.

Die Wetterpause gehört zu den sinnvollsten smarten Funktionen. Wer im Sommer feste Zeitpläne nutzt, kennt das Problem: Es regnet nachts, aber der Rasensprenger läuft morgens trotzdem. Der MST200 kann solche Bewässerungen überspringen. Das spart Wasser und verhindert matschige Stellen im Rasen.

Ganz perfekt ist das System aber nicht. Die Wetterdaten sind nicht immer exakt für den eigenen Garten. Bei lokalen Schauern kann es passieren, dass die App Regen meldet, obwohl es zu Hause trocken geblieben ist. Umgekehrt kann ein kurzer Schauer im eigenen Garten nicht erkannt werden. Für normale Gartenbewässerung reicht die Funktion aber meist aus.

Gut gefällt auch, dass gespeicherte Zeitpläne weiterlaufen, selbst wenn das Internet ausfällt. Die Wetterpause funktioniert dann zwar nicht, aber die Grundfunktion bleibt erhalten. Das ist wichtig, wenn man im Urlaub ist und sich auf die Bewässerung verlassen möchte.

Ein Punkt bleibt der Hub. Wer noch keinen Meross Hub besitzt, muss beim Kauf genau hinschauen. Ohne Hub funktioniert der MST200 nicht wie vorgesehen. Wer bereits Meross-Geräte nutzt, hat damit weniger Aufwand. Für Neueinsteiger ist das Set mit Hub die bessere Wahl.

Im Winter sollte der Timer nicht draußen bleiben. Er ist zwar gegen Wasser geschützt, aber nicht für Frost gedacht. Vor dem ersten Frost sollte man ihn abschrauben, entleeren und die Batterien entfernen.

Insgesamt wirkt der MST200 wie eine praktische Lösung für Gärten mit zwei Bewässerungsbereichen. Er ist nicht überladen, bietet aber die Funktionen, die man wirklich braucht: Zeitpläne, App-Steuerung, manuelles Gießen, Wetterpause und getrennte Zonen.

Meross App und HomeKit-Kopplung

Die Meross App ist übersichtlich aufgebaut. Nach der Einrichtung sieht man die beiden Bewässerungszonen und kann sie einzeln steuern. Für jede Zone lassen sich eigene Pläne anlegen.

Typische Funktionen in der App sind:

  • Bewässerung manuell starten und stoppen
  • Zeitpläne pro Zone erstellen
  • Laufzeit festlegen
  • Wiederholungen einstellen
  • Wetterpause aktivieren
  • Batteriestand prüfen
  • Benachrichtigungen erhalten
  • Wasserverbrauch anzeigen
  • Firmware aktualisieren

Die App ist damit nicht besonders kompliziert. Genau das ist bei einem Gartengerät ein Vorteil. Niemand möchte lange Menüs durchsuchen, nur um den Rasensprenger zehn Minuten laufen zu lassen.

Für Apple-Nutzer ist die HomeKit-Unterstützung interessant. Meross bewirbt den MST200 mit Unterstützung für Apple Home, Alexa und Google Assistant. Allerdings sollte man vor dem Kauf auf die genaue Version achten. Bei Meross hängt die HomeKit-Kompatibilität oft von Hub und Firmware ab.

Wer den Timer mit Siri oder Apple Home nutzen möchte, sollte deshalb prüfen, ob die angebotene Version wirklich HomeKit unterstützt. Für reine App-Nutzung ist das weniger wichtig. Wer aber Automationen in Apple Home plant, sollte hier genauer hinsehen.

Mit Alexa und Google Assistant lässt sich der Timer ebenfalls per Sprache steuern. Das ist praktisch, wenn man schnell eine Zone starten möchte. In der Praxis wird man die meisten Einstellungen aber trotzdem in der App machen.


Fazit zum Meross Smart Sprinkler Timer – Einfach. Nützlich. Robust!

Der Meross Smart Sprinkler Timer MST200 ist ein guter Bewässerungscomputer für alle, die zwei Gartenbereiche getrennt steuern möchten. Er eignet sich für Rasen, Beete, Hochbeete oder Tropfbewässerung.

Besonders stark ist die Kombination aus zwei Zonen, App-Steuerung und Wetterpause. Dadurch wird die Bewässerung flexibler und man muss im Alltag weniger selbst daran denken. Die Anschlüsse aus Messing machen einen stabilen Eindruck und passen gut zu einem Gerät, das draußen am Wasserhahn hängt.

Der Hub ist gleichzeitig Vorteil und Nachteil. Einerseits sorgt er für eine stabile Funkverbindung und spart Batterie. Andererseits braucht man ein weiteres Gerät im Haus. Wer schon Meross-Produkte nutzt, wird sich daran kaum stören. Wer neu einsteigt, sollte direkt das Set mit Hub kaufen.

Nicht vergessen sollte man die Batterien. Sie sind nicht im Lieferumfang enthalten. Außerdem muss der Timer vor Frost geschützt werden. Im Winter sollte er also abgebaut und trocken gelagert werden.

Für Smart-Home-Nutzer mit Garten ist der Meross MST200 eine sinnvolle Lösung. Er macht die Bewässerung nicht unnötig kompliziert, bietet aber deutlich mehr Komfort als eine einfache Zeitschaltuhr. Vor allem die zwei getrennten Ausgänge machen ihn im Alltag sehr praktisch.


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